Sonntag, 20. August 2017

7 Sachen 34/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mittelalterliche Beinlinge erst nach Maß zugeschnitten und dann vom Liebsten nochmal enger stecken lassen. Im Mittelalter stand man lange Zeit auf Skinny-Beinbekleidung.


Nach den Nestellöchern ist vor den Nestellöchern - historisierende statt Fantasy-Kleidung hat eindeutig ihre Nachteile. Aber dazu kann man prima "Die Borgias" gucken.


Schuhe vom letzten Wochenende geputzt.


Gelangweilte Uhus in einem Wattenscheider Park fotografiert.


Betten bezogen. Diesmal: Orange mit Kringeln.


Zur Belohnung ein Eis im Lieblings-Melonenschälchen gegessen.


Orangen-Kardamom-Plätzchen gebacken (die Pistazien gehörten eigentlich nicht drauf, mussten aber auch mal weg ...). Den Kardamom hat man aber wenig rausgeschmeckt. Und huch, da fehlt ja schon eins!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern

Sonntag, 13. August 2017

7 nach-Larp-Sachen 33/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Nachdem wir die letzten Wochen so eifrig genäht und gebastelt haben, konnten wir diese Woche die Früchte unserer Arbeit genießen und all das Zeug auf der Larp-Veranstaltung Epic Empires benutzen. Wie immer ist Sonntag Abreisetag ...


 Nach einem Blick aus dem Zelt doch nochmal die Larp-Stiefel und nicht die Turnschuhe angezogen - so schlammig wie hier war es in unserem Lager zwar nur an wenigen Stellen, aber nass war die Wiese überall und manchmal muss man ja doch mal nen Schritt durch den Modder machen. Und die Larp-Stiefel müssen wir sowieso putzen ...


 Nach dem Abbauen der Allgemeingut-Aufbauten: Das eigene Zelt abgebaut. Links das von Hana und dem Liebsten, rechts das von Nria. Hier noch in aufgebautem Zustand.


Als dann doch die Sonne rauskam, an den Fehler vom letzten Jahr erinnert und eingecremt. Diesmal nicht nur das Gesicht, sondern auch die Arme.


Zwischendurch mit einem Einhorn gestärkt. Das Foto ist leider nicht scharf, aber aus Gründen, die ihr euch denken könnt, ist es zu keinem zweiten Foto davon gekommen ...


Einen Gepäckhaufen gemacht.


Das Auto geholt. Zwischendurch nochmal die Gelände-Karten mit dem Einbahnstraßen-System konsultiert ...
(Während der Veranstaltung darf man natürlich nicht mit dem Auto durch. Aber für An- und Abreise gibt es lauter Einbahnstraßen, damit man trotz zugeparkter Straßenränder noch durchkommt)


Zu Hause durchs Larpzeit-Magazin geblättert, von dem es zur Großcon-Saison jedes Jahr eine Gratis-Sonderausgabe gibt. Die enthält dieses Jahr einige interessante Artikel!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.

Mittwoch, 9. August 2017

[Gelesen] Monica Wood - Bevor die Welt erwacht

Dieses Buch ist ein bisschen traurig. Ein bisschen ungewöhnlich. Und man lernt ein paar Wörter Litauisch.

Ona ist 104. Ein Junge besucht sie wegen eines Pfadfinderprojekts und es entsteht eine besondere Beziehung zwischen den beiden. Doch dann stirbt der Junge plötzlich. Und hier beginnt die Geschichte, denn sein Vater Quinn will fortführen, was sein Sohn begonnen hat.


Ungewöhnlich am Buch ist der Aufbau:
Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Von Ona, die in Litauen geboren, als kleines Kind nach Amerika ausgewandert ist und deren Leben das ganze 20. Jahrhundert umspannt. Von Quinn, dem Gitaristen, der seinen Sohn kaum kannte.
Immer wieder in Teilen eingeschoben wird ein Interview des Jungen mit Ona, der das ganze Buch hindurch namenlos bleibt (aus einem Grund, der erst am Ende klar wird), in dem nur Onas Antworten zu hören sind, nicht die Fragen.
Und dazwischen gibt es Listen mit Guiness-Weltrekorden, von denen der Junge fasziniert war.
"Ginger, eine Rotgefleckte, starb als Erste. Als Kit dann auch noch starb, schaffte Ona sich keine neue mehr an, weil sie nicht wollte, dass eine hilflose Katze ihre Herrin überlebte.
Das war damals, als ihre Haare noch wuchsen. Sie hätte noch anderthalb Katzen haben können." - S. 202

Wer Geschichten mit ständigen Perspektiv-Wechseln so skeptisch gegenübersteht wie wir, den können wir beruhigen: Die Wechsel werden nicht zur künstlichen Spannungs-Erzeugung genutzt, sondern die Geschichte fließt ruhig zwischen den beiden Erzählern weiter. Unterbrechend wirken nur die Rückblenden durchs Interview, in dem der Junge Ona über ihr Leben ausfragt - die fügen sich aber gut ins Buch ein, da die Erinnerung an ihr Leben und den Jungen auch Onas Gedankenwelt prägt.

Trotz des traurigen Grund-Szenarios erzählt das Buch eine positive Geschichte. Quinn kommt eigentlich nur aus Pflichtgefühl zu Ona - um das "Hilfe für alte Leute"-Pfadfinderprogramm seines Sohnes weiterzuführen. Zwei völlig verschiedene Menschen treffen voneinander, Quinn lernt durch Ona seinen Sohn von einer neuen Seite kennen, Ona ihrerseits profitiert von Quinns Tatkraft. Die beiden, die eigentlich nur durch den Jungen verbunden waren, entwickeln bald eine eigene Beziehung. Und für Ona, die sich in ihrem gemächlichen Altfrauenleben schon behäbig eingerichtet hatte, geht es nochmal so richtig rund.
"Als sie die Speisekarte aufschlug, hatte Ona plötzlich das Gefühl, noch gar nicht geboren zu sein, als wäre ihr langes Leben nur ein Aufwärmen für die eigentliche Show gewesen, über der sich der Vorhang gleich heben würde. Sie bestellte gegrillten Käse und einen Erdbeerkuchen und nahm sich vor, alles aufzuessen." - S. 203
Die Figuren sind glaubwürdig und sympathisch - wenn man über Onas schroffe Art zu Beginn hinweg ist - aber nicht fehlerlos. Quinn ist Berufsmusiker, der vom Gitarrenspiel leben kann, aber nie den großen Durchbruch geschafft hat. Er hat für den Versuch allerdings seine Ehe geopfert hat und als Gelegenheits-Vater ist ihm sein Sohn immer fremd geblieben, da dieser so anders war als er selbst. Ona ist eine schrullige alte Frau, die viel erlebt und verloren hat und der erst der Junge nach langer Zeit gezeigt hat, dass Alter nicht Tristesse bedeuten muss.

Das Buch handelt von Verlust, von den schwierigen Beziehungen zwischen Menschen, aber auch von Leidenschaften. Von der Vergangenheit – Onas Eltern, die ihre Muttersprache opferten, von Kartentricks und Verrat. Von der Gegenwart – von Quinns mäßig erfolgreicher Gitarristenkarriere, von unerfüllten Träumen. Und am Ende hat man ein bisschen Hoffnung für die Zukunft.

Autor: Monica Wood
Titel: Bevor die Welt erwacht
Verlag: Ullstein
Seiten: 457
Original: The One-in-a-Million Boy
Erscheinungsjahr: 2016
Deutsche Übersetzung aus dem Amerikanischen von Elfriede Peschel



Dienstag, 8. August 2017

Im Zeichen des Kelchs - Pilgerlager-Pelerine

Ich gebe es zu: Pelerinen nähe ich im Dutzend billiger. Sie eignen sich oft gut zum Aufbrauchen von Wollstoffresten (besonders für so kleine und schmalschultrige Personen wie mich), lassen sich schnell und mit vielfältigen Verzierungen nähen, sehen schick aus und werten jedes Larp-Outfit ganz fix auf, wobei sie unheimlich wandelbar sind und zu allen möglichen Kombinationen passen!

Nebenbei wärmen sie den Hals. Da frierts mich öfter.

Dass ich einen ganzen Stapel davon im Schrank habe, dürfte also keinen wundern. Und trotzdem brauchte ich noch eine neue.

Schöne leuchtende Farben!


Für meinen Charakter Olena habe ich eigentlich eine weiße Pelerine. Die passt auch prima dazu, nur sieht meine gesamte Gewandung eher nach dem Lichtlager aus als nach dem Pilgerlager ...
Für bessere Erkennbarkeit und mehr Farbe nähe ich also fürs diesjährige Epic Empires eine Pelerine mit Farben und Wappen des Pilgerlagers (bzw. der Heiligen Clara): Blau mit gelbem Kelch.

Auf dem Stoffmarkt habe ich einen wundervollen blauen Wollstoff gefunden, dünn und fest. Also fix mein Standard-Pelerinen-Schnittmuster aufgelegt, zugeschnitten und dann gleich Frust geschoben: Für die Applikation konnte ich nämlich nirgendwo mehr auch nur das kleinste Fitzelchen gelben Wollstoff finden. Und ich wollte so unbedingt Wollstoff!

Leinen und Baumwolle war reichlich vorhanden. Für ein winziges Stückchen extra Stoff zu kaufen wäre albern gewesen, also habe ich mich schließlich schweren Herzens umentschieden und doch Leinen verwendet.
Damit der dunkle Stoff nicht durch den hellen durchscheint, habe ich zwei Lagen Vlieseline aufgebügelt. Dummerweise ging das offenbar zulasten der Haltbarkeit (oder die Vlieseline war generell blöd); jedenfalls löste sie sich trotz Auskühlens fröhlich wieder ab, sodass ich das Ganze erstmal mit einer dünnen Zickzacklinie umrandet und dann erst ausgeschnitten habe. Immerhin kann man auf Vlieseline sehr gut Umrisse aufmalen.
Leider werden bei diesem Verfahren gerne die Ecken etwas unscharf; das wäre bei Wollstoff viel schöner und einfacher gewesen.

Meine Kamera mochte das knallige Gelb nicht.

Anschließend habe ich das Motiv mit einigen Streifen Stylefix auf der Rückseite versehen und einfach aufgeklebt. Das mache ich gerne bei filigranen Applikationen - wenn ich das mit Stecknadeln feststecke, verzieht es sich sehr schnell, wird schief und wellig. Dann lieber gleich festkleben.

Nach dem Aufnähen habe ich eine schwarze Umrandung mit Sticktwist hinzugefügt, mit einfachen Rückstichen. Erstens werden dadurch optisch die Kanten ein wenig geglättet (Leinen franst ja gerne wie blöd; auch wenn man es noch so gut versäubert, stehen Fädchen ab), zweitens gibt das einen schöneren Kontrast, wirkt plastischer und drittens wollte ich noch einige Details aufsticken - wenn dann schon eine schwarze Umrandung vorhanden ist, fügen sich die Details viel harmonischer ein.
Ich kann's nur empfehlen - das Motiv wirkt fast dreidimensional und springt einem richtig entgegen!

Beim Handsticken habe ich auch gleich festgestellt, dass ich beim Stylefix hätte vorausdenken sollen: Das schmale Klebeband ist eine super Hilfe, aber es hat einen großen Nachteil, es verklebt die Nadeln. Egal, ob Maschinen- oder Handnähnadel, das wird eine siffige Angelegenheit und man muss die Nadel dann ständig reinigen.
Ergo: Mit etwas Planung kann man das vermeiden, indem man das Klebeband nur dort aufklebt, wo man nicht mit der Nadel hinmuss. Weil ich nur an ein paar Stellen Details aufgestickt habe, hätte das auch gut funktionieren können. Zu spät, musste so gehen, ging auch so.

Hübsche Schnörkelknöpfe!

Beim Kragen habe ich einen Fehler gemacht: Ich nehme seit Langem meinen Standardschnitt für Pelerinen dieser Art, aber irgendwie schien mir die vordere Kragenecke zu steil, die habe ich abgeflacht. Schon dämlich, schließlich habe ich diesen Schnitt schon zigmal genäht und eigentlich längst perfektioniert ...

Jedenfalls habe ich alles mit dem Futter verstürzt, zusammengenäht, den Kragen innen per Hand festgenäht, alles gebügelt und mit passendem Stickgarn und Vorstich einmal ringsherum die Kante mit kleinen Stichen entlanggenäht, weil sich der Übergang von Wollstoff zum Futter zu sehr wölbte, trotz ausgiebigen Bügelns. Vielleicht hätte es stattdessen geholfen, mit Dampf zu bügeln, aber das hasse ich.

Kleine messingfarbene Knöpfe hatte ich noch im Schrank - die hier haben ein Schnörkelmuster, das gut zur Applikation passt. So richtig perfekt sind sie nicht, aus Plastik und nicht so schön gewölbt wie manch andere, aber extra welche kaufen wollte ich auch nicht, wo ich doch Unmengen von Knöpfen vorrätig habe.
Was ich dazukaufen musste, war blaue Kordel für die Schlaufen, denn davon hatte ich nichts mehr und ich wollte da keine Kompromisse eingehen, weil die übrige Farbgebung der Pelerine schon so harmonisch war.

Kleine Innenverschönerung.


Und dann war die Pelerine fertig. Und ich war unheimlich unzufrieden mit dem Kragen.
Die Kragenecke vorne war nicht schön, weil zu flach (wie gesagt, eigentlich war sie ja vor der Änderung perfekt). Ein Ende des Kragens zog sich immer nach unten, weil da das Futterannähen nicht richtig geklappt hat. An einer Ecke guckte immer noch die Vlieseinlage raus. Einfach alles blöd.

Weil ich lieber eine halbe Stunde Zusatzarbeit in Kauf nehme als mich jahrelang zu ärgern, habe ich den Kragen kurzerhand abgetrennt, erleichtert in den Müll befördert und einen neuen zugeschnitten, diesmal genau nach Schnitt - hat sich gelohnt, ich bin viel zufriedener!

Und wo ich gerade mit Perfektionismus beschäftigt war, habe ich auch noch an anderen Baustellen gearbeitet: Wenn ich die Knopfschlaufen nicht in der Futternaht mitfasse (was ich so ungefähr in 9 von 10 Fällen vergesse), sind die überstehenden Enden innen sichtbar, fransen aus und sehen blöd aus. Kann man aber schön unter einem weiteren Streifen Futterstoff verstecken, einfach alle Kanten nach innen einschlagen, umbügeln und per Hand annähen. Schwupps, siehts von innen viel schöner aus!

Schwupps, ist die Kragenansatznaht weg!


Zum Schluss habe ich noch ein Schrägband aus dem blauen Leinen hergestellt und ebenfalls per Hand über die Kragenansatz genäht. Das Leinen war nämlich etwas kratzig an den Kanten. Und natürlich sieht eine versteckte Naht besser aus als eine offene, wenn auch versäubert.

Jetzt ist alles fertig und perfektioniert und ich bin äußerst zufrieden mit meiner neuen Gugel! Zum Glück habe ich schon ganz bald die Gelegenheit, sie auszuführen, sogar zu zwei Gelegenheiten im August! Gleich gehts auf zum Epic Empires :)

Verlinkt bei Handmade on Tuesday und Creadienstag.

Lg
Nria

Sonntag, 6. August 2017

7 Sachen mit noch mehr Larp-Vorbereitung 32/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


 Die alljährlichen Kelchkekse gebacken.


Zimtzupfbrot gebacken, damit ich die Kelchkekse nicht alle aufesse. Die sind doch für nächste Woche!


Mal wieder Pudding-Oats gemacht, diesmal mit Nektarine und Mandeln. Bin momentan absolut verrückt nach dem Zeug!


Ominöse rote Nupsies von den Spitzen neuer Kugelschreiber entfernt. Sowas habe ich noch nie gesehn, ihr schonmal?
Die Stifte schreiben übrigens toll bunt und sind momentan bei Lidl im Angebot, wenn ihr auch Lust auf tolle farbige Kugelschreiber mit seltsamen Nupsies habt.


Das Ticket für die Larp-Großveranstaltung ausgedruckt. Bei "normalen" kleinen Cons werden die Teilnehmer einfach vom Veranstalter von einer Liste abgestrichen, aber bei über tausend Gästen wär das doch ein wenig umständlich.


Möwen ausgeschnitten und endlich den Sommer-Türkranz fertig gemacht und aufgehängt, der hier schon seit bestimmt drei Wochen rumlag. Ich bin nicht sicher, ob noch mehr Möwen an den Himmel sollten - was meint ihr?


Liedtexte mit lustigen Bildchen versehen. Zeige ich bei Gelegenheit mal genauer.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.

Donnerstag, 3. August 2017

Ice Ice Jersey - Top mit Aquarellmuster

Ich liebe die Stoffe von Käpynen! Eine finnische Marke, ziemlich teuer, aber wundervolle Drucke. Hanas Oldtimer-Shirt z.B. ist aus einem entstanden.

Dieser Jersey ist mit Eis am Stiel im Aquarell-Stil bedruckt - ich habe mich sofort verliebt. Dann fand ich den Stoff nicht mehr, habe ihm lange hinterhergetrauert und dann gab es ihn wieder und ich musste augenblicklich einen halben Meter kaufen. Mehr war mir zu teuer ...

Leider hatte ich kein Wassereis für perfektes Matching!


Und dann habe ich mich mindestens ein Jahr lang nicht getraut, den Stoff anzuschneiden. Dabei ist das eine wirklich blöde Vorgehensweise! Schließlich sind sehr viele Stoffe nur für eine Saison erhältlich und kommen nie wieder, und wenn man's dann versaut, kann man nix nachkaufen. Dann lieber sofort einen Fehlschlag riskieren, solange man zur Not noch neuen Stoff bekommt.

Der Popsicle-Jersey wird immer noch angeboten - vermutlich, weil Eis-Motive gerade im Trend sind. Also habe ich mich endlich mal rangetraut, bevor ich's erst in drei Jahren tue und mich womöglich schwarzärgere!

Eis am Stiel auf T-Shirt!


Ich hatte, wie gesagt, nur einen halben Meter zur Verfügung und daher die Wahl: Mit Bündchen strecken oder einen Schnitt mit Teilungsnaht raussuchen. Weil ich immer noch an DEM perfekten T-Shirt-Schnitt (tm) arbeite und einfach noch keine perfekte Abnäherlösung gefunden habe, habe ich mich für Martha von Das Milchmonster entschieden. Den Schnitt hatte ich schon für mein Alohomora-Shirt verwendet und war ganz zufrieden.
Achtung: Mein Stoff lag ca. 1,80 m breit, deshalb habe ich trotz Unterteilung des Shirts alle Schnittteile nebeneinander auf den Stoff bekommen (Ärmel wollte ich nicht, das Muster schreit nach Hochsommer!). Bei einem Stoff mit der üblichen 1,50 m-Breite hätten die 50 cm nicht ausgereicht!

Das ging allerdings zulasten der Perfekten - Denn das Muster passt an den Quernähten nicht gut aneinander: Dafür hätte es wirklich mehr Stoff gebraucht. Ist ein bisschen schade, finde ich aber nicht dramatisch.

Eine Hohlkreuzänderung wäre hilfreich gewesen.

Dieser Jersey ist deutlich elastischer als der Pikeejersey vom Alohomora-Shirt, deshalb sitzt es nicht ganz so knalleng. Spannt über der Brust immer noch ein bisschen, aber auf FBA hatte ich keine Lust.
Immerhin habe ich diesmal dran gedacht, den Brustteil etwas zu verlängern, etwa zwei Fingerbreit. Das war dann aber doch zuviel, also habe ich diese Naht wieder ein Stückchen nach oben verlegt und dann passte es gut.

Die Kanten habe ich mit weißem Jerseyschrägband eingefasst, das ich für diesen Zweck schon im letzten Sommer gekauft hatte. Wie ich schonmal schrieb: Ich halte es für die Pest, Jerseyschrägband selberzumachen und bin daher äußerst dankbar, dass mein Stammstoffladen welches anbietet. Leicht gedehnt angenäht, fertig ist der schnelle Saum, und ich finde, das Schrägband passt auch gut zu diesem Stil.

Leider passt das Muster nicht an der Naht. Dafür war's einfach zuwenig Stoff.


Den unteren Saum habe ich breit umgeschlagen und tatsächlich mal mit der Zwillingsnadel gesäumt. Und es gab keinen Wulst! Der Trick ist wohl, genug "Material" unter der Nadel zu haben: Der Jersey ist etwas dicker, nicht wie dieser hauchdünne Flatter-Singlejersey, und an den Stellen, an denen ich den nach innen geschlagenen Stoff nicht ganz erwischt habe und somit weniger Stoff unterm Füßchen hatte, geht die Naht verdächtig in die Wulst-Richtung. Mal schauen, ob ich diese Erkenntnis in Zukunft nutzen kann.

Das ist übrigens Magnum Double Caramel.


Ein neues Lieblings-Tanktop habe ich jetzt jedenfalls. Und das geht jetzt zum Jahres-Sew Along im Juli, zum Thema "Ärmellos"! Und zu Rund ums Weib.

Material: Jersey "Popsicle" von Käpynen
Schnitt: Martha von DasMilchmonster
Änderungen: Brustteil verlängert, Tasche und Ärmel weggelassen

Lg
Nria

Dienstag, 1. August 2017

Was vom Juli übrig blieb (ab jetzt mit Link-Lieblingen)

Endlich wieder Stoffmarkt! Mit jeder Menge toller gekaufter Stoffe - wir sind vielleicht ein klein wenig eskaliert ... Plus toller Spieleabend. Und Shoppingtag. Und auch wenn der In der Stoffstatistik das Out doch deutlich überwiegt, haben wir einiges selbstgemacht diesen Monat - über diesen Juli können wir wirklich nicht meckern!

Netzfunde im Juli:
Würfelteller basteln aus Zigarrenkisten auf Grüne Würfel
Welche Größe nehme ich? - Tipps zum Maßnehmen und Größenauswahl auf Tweed&Greet
Rechtliches zum Stoffekauf - habe ich eigentlich ein Widerrufsrecht bei Stoffen? Antworten gibts bei Beswingtes Allerlei
Cultural Appropriation: Whose culture is it anyway and what about hybridity? interessante Denkansätze zum Thema, finden wir sehr lesenswert

Für uns selbst genäht im Juli:
Zitronenkuchen-Untersetzer (das Motiv habe ich schon vor Jahren gestickt)
Wickelkleid Loures
Herbstsweatshirt
Pilgerlager-Pelerine
neues Larp-Bustier nach Simplicity 7543 (das alte hat nicht mehr gepasst :( )
warme knielange Larphose zum Drunterziehen
Space-Schlafanzug
endlich den letztes Jahr angefangenen Gambeson fertiggestellt!

Für andere genäht im Juli:
Wappenrock für Hanas Liebsten

Ein Kelch, sie zu knechten ... ach ne, das ging anders.

Angefangene Projekte:
Body aus einem T-Shirt
Blusenkleid "Irene"

Gescheiterte Projekte:
Shirt McCalls 7092. Ich wollte den Schnitt so lange haben und war so hoffnungsvoll - und dann hat er nicht gepasst. Das Oberteil (das mit den 10 Stofflagen an der Unterbrustnaht) warf immer Falten und stand am Ausschnitt weit ab, aber mit jeder Anpassung wurde der Sitz immer schlechter statt besser. Ich habe traurig aufgegeben und beschlossen, es nach dem gleichen Prinzip wie das Fuchsshirt aus Schnittquelle "Bayreuth" zu retten, mit einem Einsatz mit Wiener Nähten.

Ich weiß, auf dem Foto siehts ganz gut aus. Real sieht man die Passformmängel leider sehr deutlich.

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Body von Sewara - ich will Bodys nähen, hab keine Lust, einen meiner Bodys abzupausen, stattdessen 2,90 € gut investiert.

Stoff gekauft: 25,15 m: 2 m Kirsch-Webstoff, 1 m grüner Sweatstoff, 50 cm grüner Webstoff, 1,2 m Stoff mit beschichtetem Muster, 1,6 m Muster-Jersey (Schafe, Space, Regenwolken)
2 m Anker-Batist, 1,5 m Wolkenjersey, 1 m Wolken&mehr-Jersey, je 0, 5 m Wellen- und Streifenjersey, 1 m Dinosaurier-Jersey, 0, 5 m royalblauer Wollstoff, 4 m Backsteinmuster-Baumwolle, 2 m Baumwollstretch, 1 m Bötchen-Wachstuch, 2,7 m rote Viskose, 0,5 m Blumenspitze-Jersey, 0,65 m geometrisch gemusterter Jersey
Stoff vernäht: 8,8 m: 1,5 m Wolkenjersey, 0,5 m Blätterjersey, 1 m grüner Sweat, 40 cm Geometrie-Jersey, 0,35 m blaue Wolle, 0,35 m blaues Leinen, 0,7 m weißer Leinenrest, 0,7 m weißer wollähnlicher Stoffrest, 2,7 m rote Viskose, 0,6 m Jersey mit Space-Motiven

Knöpfe vernäht: 4 (juchu, endlich mal wieder! Und für 5 der neuen Stoffmarkt-Knöpfe hab ich auch schon ein Kleid in Sicht ...)

Wir freuen uns im August auf: 
Das jährliche Großcon Epic Empires steht an und wir werkeln fleißig. Hoffentlich versinken wir nicht so im Schlamm wie die Drachenfest-Besucher ... ein Pen&Paper-Termin steht auch an und wir sind wild entschlossen, dass unsere Stoffstatistik im August ein Plus auf der Vernäht-Seite hervorbringt!

Sonntag, 30. Juli 2017

7 Sachen mit viel Larp-Vorbereitung 31/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Gesägt (und nach dem Ansägen mit dem Hammer rausgebrochen - was im Nachhinein wegen unsichtbarer Nägel ganz gut war): Das Teilungsbrett einer Weinkiste. Jetzt ist es eine Kiste für alle möglichen Zwecke!


Gefärbt: Wollstoff in der Waschmaschine. Ist etwas eingelaufen, dafür ist die Farbe jetzt toll.


Kleine Wappen neben kleine Männchen gemalt (und danach nochmal mit einem dickeren Stift nachgezogen). Die Ehre für die Männchen gebührt nicht mir, ich hab die bloß ausgedruckt :D
 

 Einen Schnitt aufs Leinenkleid gelegt. Früher saß es leger, jetzt ist es hoffnungslos zu weit, also probiere ichs mal umzuändern. Bei der Gelegenheit mache ich auch gleich richtige Ärmel dran; mit den angeschnittenen war ich nie so 100% zufrieden.

        
Reststoff verwendet und eine warme Larphose zum Drunterziehen genäht. Der Abschluss für die Beine fehlt noch.


Echt viele Nestellöcher gemacht.


Ein Label eingenäht - ausnahmsweise per Hand, weil ich keinen passenden Unterfaden da hab.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Portugiesische Wolken - Wickelkleid Loures

Als ich den Schnitt kaufte (vermutlich bei einer 2 €-Aktion bei Makerist), dachte ich ja, er hieße Lourdes. Irgendwann habe ich dann mal richtig gelesen ...
Loures ist eine Stadt in Portugal, in der Nähe von Lissabon. Und ein toller Wickelkleid-Schnitt von Schnittbox.

Wickeloptik ohne unerwünschte Einblicke!


Wickelkleider mag ich einfach. Leider gewähren die meisten (rotes Fashion Style-Wickelkleid, ich schaue auf dich!) viel zu tiefe Einblicke und/oder sehen nur bei wenig Oberweite schön aus. Loures hat da einen Vorteil: Die Wickelelemente sind ans obere Vorderteil angeschnitten und werden vor der Brust überkreuzt, man kann nirgends reingucken und sich trotzdem fröhlich umwickeln. Super Lösung!
Nur den Effekt, das Kleid wie eine Jacke anziehen zu können, hat man natürlich nicht. Einen Tod muss man halt sterben.

Ich war dann eine Weile auf der Suche nach dem idealen Stoff: Ein nicht zu dünner Jersey, hell genug, dass die Wickeloptik sichtbar ist, gemustert, aber kein zu großes oder zu kleines Muster und die Muster"dichte" nicht zu gering (wenn nur hier und da mal ein winziges Motiv ist und viel freie Fläche dazwischen, gefällt mir das nicht so) und nicht zu hoch (weil dann der Schnitt untergeht vor lauter Muster). Gar nicht so einfach!

Ich liebe die verschiedenen Wolkenmotive!

Auf dem Stoffmarkt in Rheda fand ich dann den perfekten mittelgroß mitteldicht gemusterten hellen Jersey in einem hellen Mint-/Aquaton mit marineblauen Origami-Wolken. Leider war es ein 1,5 m-Coupon und ich brauchte mindestens 1,70 m - einen zweiten Coupon gab es nicht und ich habe diesen Stoff auch bei keinem anderen Stand entdeckt. Also habe ich einen 1 m-Coupon mit verwandtem Muster gekauft, es sind die gleichen Origami-Wolken (in Rot statt Blau) drauf, aber gemischt mit anderen Wolken. Prima Kombistoff!
Vor Begeisterung habe ich die Stoffe sofort gewaschen und nichtmal eine Woche nach dem Kauf hielt ich bereits das fertige Kleid in der Hand. Kommt auch nicht so häufig vor bei mir ...

Die Enden sind gestückelt. Merkt aber keiner.

Ein kleines Problem war, dass der Schnitt die Stofflänge nicht wegen vieler kleiner, sondern zweier langer Teile braucht. Die gewickelten Vorderteilhälften enden nämlich in angeschnittenen Bändern, die ich dann am Ende stückeln musste. Egal, wer guckt schon so genau auf die Endstücke von Wickelbändern im Rücken! Damit kann ich leben.

Den zusätzlichen Kombistoff hätte ich daher gar nicht gebraucht, denn für die Ärmel wäre noch genug Platz gewesen. Aber er bringt etwas mehr Abwechslung und Farbe ins Spiel und ich bin sehr froh, ihn dazugenommen zu haben.

Der Schnitt ist wirklich schnell zu nähen. Die Stelle mit den Wickelbändern und der Unterbrustnaht ist etwas kompliziert, aber durch exakte Passzeichen und eine ausführliche Anleitung ist das zu schaffen. Weil die Bänder über die Unterbrustnaht gewickelt werden, ist es aber auch nicht tragisch, wenn diese Stelle nicht perfekt genäht ist - das sieht kein Mensch. Ich empfehle nur, den Einschnitt an der Innenecke lieber etwas zu kurz als etwas zu lang zu machen; ich bin etwas zu nah an die Naht gekommen und musste dann gut aufpassen bei der Unterbrustnaht.

Durch die Wickelbänder zieht sich das Oberteil dankbarerweise von selbst in Form. Ganz ohne Abnäher.

Ich fand es sehr entspannend, dass man hier nicht so passformsensibel sein muss im Brustbereich, das zieht sich sowieso alles durch die Wickelung an Ort und Stelle. Die mittlere Rückennaht sorgt für figurnahen Sitz; mir passt das Kleid super! Ich bin wirklich begeistert.

Den Schnitt habe ich um 4,5 cm gekürzt (an einem vorhandenen Kleid nachgemessen), nur um dann festzustellen, dass mir die Länge ohne Kürzen doch perfekt gepasst hätte (weil mir dann die Saumzugabe fehlte, obwohl ich eigentlich welche angeschnitten hatte ...). Also habe ich kurzerhand aus dem Kombistoff noch ein Bündchen angenäht und mit der Zwillingsnadel dessen Nahtzugabe oben fixiert. Der Saum fällt jetzt ein wenig steifer und welliger, als mir lieb wäre, aber trotzdem gefällt es mir, dass das Kleid jetzt überall eingefasst ist.
Wer groß ist, sollte unbedingt vorm Stoffkauf am Schnitt nachmessen, ob ihm das Kleid lang genug ist!

Mit offenen Wickelbändern sieht das Kleid sehr lustig aus!

Das Halsbündchen ist für Viskosejersey mit 7% Elasthan ausgelegt; mein Baumwolljersey hat nur 5%. Ich habe das Bündchen um 2 cm verlängert und es gefällt mir so recht gut. Ein bisschen kürzer könnte es zwar sein, um sich besser anzulegen (ein wenig steht es ab), aber dann wäre der Jersey wohl an seine Dehnbarkeitsgrenzen gekommen, also lebe ich damit. Es legt sich nicht so schön um die Kurve, dafür hätte es schmaler sein müssen. Der Jersey ist relativ fest, nicht soo dünn und nicht extrem elastisch, daher eignet er sich nur mäßig gut für enge Bündchenkurven.

Und ich muss sagen, ich bin ziemlich verliebt in das Kleid. Es trägt sich bequem und das Muster ist so toll! Okay, die Grundfarbe ist eigentlich zu blass für mich und es würde mir besser stehen, wenn ich dunkelblauen Jersey statt des Kombistoffs verwendet hätte. Aber man muss ja nicht immer nur Farben tragen, die einem stehen :)
Schnitt: Loures von Schnittbox in Gr. 38
Material: 1,5 m Baumwoll-Jersey und 0,3 m passender Jersey
Änderungen: Gekürzt und mit Bündchen unten versehen, Halsbündchen um 2 cm verlängert, Ärmel verändert (es gibt einen langen Ärmel im Schnitt, an dem habe ich mich für einen halblangen Ärmel orientiert und breit umgeschlagen statt ein Bündchen anzunähen)

Verlinkt bei Rund ums Weib.

Lg
Nria

Dienstag, 25. Juli 2017

Da klebt Kuchen unter meinem Glas! - bestickter Untersetzer

Untersetzer sind eine tolle Sache. Man kann den Tisch vor Wasserflecken schützen und er wird ein bisschen abgepolstert, dann knallt es nicht immer so, wenn ich die Glaskanne drauf abstelle.
Ein paar habe ich schon im Nähkromanten-Forum gewichtelt bekommen. Aber ich brauche diverse - für Wasserkannen, für Gäste, eins benutze ich als Mousepad ...

Vor etwa drei Jahren habe ich auf der Creativa in Dortmund eine ganz kleine Kreuzstichpackung mit Zitronenkuchenmotiv gekauft. Ist aus der Sweet Temptations-Reihe von DMC, da gibts jede Menge süße Kleinigkeiten als Mini-Kit und für 3 € kann man ja mal eins mitnehmen (auch wenn mir der Stil eigentlich etwas zu verspielt/kritzelig ist). Mir gefallen besonders die Farben und diese zarten Schattierungen in ganz hellen abgestuften Braun- und Gelbtönen. Ich fürchte, die Abstufungen könnten zu zart sein für die Kamera; live sieht man den Effekt jedenfalls.

Sieht er nicht klebrig saftig aus?


Das Motiv habe ich ziemlich bald begeistert gestickt - und dann lag es jahrelang auf meinen CDs (fragt nicht, warum gerade da) herum und staubte ein. Ich hänge einfach keine so kleinen Bilder auf.
Ich habe mal einen Erdbeer-Shake gestickt und in einem großen roten Passepartout untergebracht, aber das wars dann auch. Als Mittelteil für eine Kissenhülle kam der kleine Kuchen auch nicht infrage, das Motiv war mir dann doch zu klein dafür. Aber mit dem Plan, einen Glasuntersetzer draus zu machen, freundete ich mich immer mehr an ... und jetzt habe ich das Teil endlich mal fertiggestellt.

Aber vorm Vernähen musste ich noch schnell die Chance nutzen für ein Rückseitenfoto!

Zugegeben; bei den hellen Farben erkennt man wenig, nur die Spannstiche kreuz und quer ... aber der Wille zählt!

Die Untersetzerproduktion war unkompliziert: Ich habe zwei Lagen Biberbettlaken zugeschnitten, eine Rückseite aus grünem Webstoff (Polyester, aber das ist für diesen Zweck ja egal), aufeinandergelegt, verstürzt und gewendet.

Es ist immer nützlich, kleine Moltonreste für diesen Zweck aufzubewahren!

Mit einem separaten Rand hätte ich mehr Fläche herausholen können, aber ich war faul und wollte das Teil endlich fertighaben.
Wichtig war mir besonders das etwas saugfähige Innenleben. Wenn ich mein Glas mal wieder zu voll gegossen habe, muss ich dann nicht ganz so schnell losrennen, um mit einem Handtuch den unlackierten Tisch vor dem unvermeidlichen Aufquellschicksal zu bewahren.

Nur ein paar Minuten Aufwand und jetzt habe ich das jahrelang rumliegende Ding endlich zu einem nützlichen Gegenstand verarbeitet. Yay!

Verlinkt bei Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria